Erstes Heimspiel, erster Sieg

SK Sturm Graz – SC Wiener Neustadt
Samstag, 02.08.2014, 19:00 Uhr
Stadion Liebenau, 6.019 Zuseher (ca. 30 Gästefans)
Bundesliga 2014/15, 3. Runde

Erstes Heimspiel

Nach drei Auswärtsspielen in Folge durfte man endlich wieder das eigene Stadion zum Beben bringen. Auch wenn zwei der drei Spiele in dieser Saison verloren wurden, konnte sich die Leistung der Mannschaft im Gegensatz zur Vorsaison schon eher sehen lassen. Auch die mittlerweile leidgeprüften Sturm-Fans waren bei allen Auftritten in der Ferne eine Klasse für sich. Mit diesem Schwung sollte nun der erste Sieg in der Meisterschaft erzwungen werden. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war das lang ersehnte Erscheinen der Ausgabe Nummer 5 der Schwarzmalerei! Wie angekündigt startete der Verkauf pünktlich zum ersten Heimspiel. Bei nur 6.019 Zusehern wurden gleich beim Verkaufsstart 400 Stück verkauft. Auch an dieser Stelle ein Danke an alle Käufer.

Abgestiegen seit 2010

Zu Gast war der mittlerweile zum Angstgegner gewordene SC Wiener Neustadt. Seit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga waren die Wiener Neustädter ein gern gesehener Gegner, jedoch hat sich das Blatt in den letzten Jahren zugunsten der Niederösterreicher gewendet. Kaum zu glauben, dass Wiener Neustadt eigentlich jedes Jahr als Abstiegskandidat Nummer 1 gehandelt wird und sie am Ende doch mehr Punkte am Konto haben als ein anderer Verein. Wenn man bedenkt, dass der Verein weder einen 12. Mann besitzt, noch ein Riesenbudget oder einen Geldgeber hat und jedes Jahr die Mannschaft umbauen muss, eine tolle Leistung. Trotzdem tut Sturm sich immer schwer gegen diesen Gegner, aber das sollte sich diesmal ändern. Aus den letzten 6 Spielen ging Sturm 5 Mal als Verlierer hervor und konnte nur 1 Mal gewinnen. Die zwei Auftaktniederlagen in der Meisterschaft brachten zusätzlichen Druck für die Mannschaft – zumal auch Wiener Neustadt bisher keinen Sieg landen konnte, würde dieses Spiel schon richtungsweisend werden.

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Die Schwoazen legen los

Nicht nur die Mannschaft sondern auch die Kurve legte einen guten Start hin. Mit dem Spruchband „So wie in Grödig wollen wir euch immer sehen, dann wird’s bald wieder aufwärts gehen“ wurde eine eindeutige Botschaft an die Mannschaft entsandt. Man merkte, dass heute nichts anderes als ein Sieg für uns in Frage kommt. Ein schönes Gefühl wieder in der Kurve zu stehen und alles für seinen Verein zu geben, auch wenn das Stadion nicht mal zur Hälfte gefüllt war. Angespornt von der lauten Nordkurve ging Sturm verdient mit 1:0 in Führung – doch praktisch im Gegenzug zwei Treffer mitten ins Herz der Kurve. Sturm war sehr bemüht und wollte den Sieg, doch leider auf Kosten eines zu offensiven Spiels in der ersten Halbzeit, sodass die Abwehr bei beiden Gegentoren wieder einmal schlecht aussah. Auch wenn Sturm noch einige Chancen auf den Ausgleich hatte ging es mit diesem Ergebnis in die Pause. Auch unser Kurvennachwuchs wurde im ersten Heimspiel zahlreich willkommen geheißen, waren doch einige Spruchbänder zu erkennen. In der zweiten Hälfte ging es weiter nur auf ein Tor! Sturm am Drücker und dann der Pfiff in der 58. Minute. Elfmeter! Djuricin wurde gelegt und führte den fälligen Elfmeter selbst aus! 2:2 Ausgleich, wie ihn die Kurve lautstark forderte. Danach spielte Sturm befreit auf und schoss 2 weitere Tore. Wirklich ein gutes Spiel, auf das man aufbauen kann. Es ist nicht nur für die Mannschaft wichtig ein gutes Spiel abzuliefern, sondern auch für uns Fans. Denn wenn wir euch mit diesem Kampfgeist spielen sehen, dann wissen wir warum wir hinter euch stehen.

Start in den August

Ein guter Start in den August, der kein leichter wird. Rapid Wien, Austria Wien und dann der Wolfsberger AC heißen unsere Gegner in der Meisterschaft. Als Draufgabe dann im September noch das heiß ersehnte Duell mit Austria Salzburg welches Tags danach ausgelost wurde. Mit dem Auswärtskracher im Prater gegen Rapid könnte der Grundstein gelegt werden. In diesem Sinne: Sichert euch rechtzeitig eure Karten. ALLE NACH WIEN!

-Pepsi-

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